Ich habe mich auf eine Software-Engineer-Position beworben und mehrere Runden im Bewerbungsprozess durchlaufen (Take-Home Assignment, Interviews, Challenge/Probearbeitstag und ein geplantes Gespräch mit dem Gründer). Inhaltlich waren die Gespräche teilweise interessant und die Mitarbeiter persönlich freundlich.
Der organisatorische Ablauf des Recruiting-Prozesses war jedoch sehr chaotisch und für Bewerber schwer planbar. Mehrere Termine, insbesondere das Gespräch mit dem Gründer, wurden kurzfristig verschoben oder abgesagt. Der ursprünglich geplante Austausch im Rahmen des Probearbeitstags fand nicht statt, weil der Termin kurzfristig ausfiel. Danach wurde ein neuer Termin etwa zwei Wochen später angesetzt, der erneut kurzfristig verschoben wurde.
Am Ende fand das Gespräch erst nach mehreren Terminänderungen an einem Samstag statt, da unter der Woche offenbar keine Zeit verfügbar war. Insgesamt entstand dadurch der Eindruck, dass Termine im Bewerbungsprozess nicht zuverlässig eingehalten werden und Kandidaten sich sehr flexibel nach kurzfristigen Änderungen richten müssen.
Gerade nach einem Probearbeitstag und mehreren Interviewrunden hätte ich mir einen strukturierteren Ablauf und verlässlichere Kommunikation gewünscht. Für Bewerber bedeutet ein solcher Prozess schließlich einen erheblichen Zeit- und Vorbereitungsaufwand.
Positiv hervorheben möchte ich, dass die einzelnen Gesprächspartner persönlich freundlich waren und die fachlichen Themen interessant wirkten. Der organisatorische Teil des Recruiting-Prozesses wirkte jedoch deutlich unstrukturierter als erwartet.
Interview questions [1]
Question 1
What was the project in your career where you had the most ownership?